Sonntag, 1. Mai 2005

Gefunden II


Ich bin mein Gefühl
Ich spüre mich
Du bist was du bist
Und ich spüre dich

Ich bin das Licht
Darum sehe ich dich
Ich bin die Wärme
Will wärmen dich

Ich suchte dich nicht
Doch nun fand ich dich
Ich bin die Liebe
Ich liebe dich


Samstag, 30. April 2005

Gefunden


Du bist das Gefühl
Das spüre ich
Verschließe dich nie
Das wünsche ich

Du bist das Licht
Das sehe ich
Du bist die Wärme
Erkalte nicht

Du warst meine Suche
Jetzt fand ich dich
Du bist die Liebe
Ich liebe dich


Donnerstag, 28. April 2005

Wie die Liebe


Ich bin der Wind
Mit dir
Ziehe ich rastlos umher
Sanft wie ein Hauch
Stürmisch wie ein Orkan

So schnell wie ich aufbrause
Flaue ich auch wieder ab

Wie die Liebe


Ich bin das Licht
Führe dich
Durch die Dunkelheit
Wie ein Schimmer
Wie der hellste Strahl

Ich Blitze auf
Und vergehe schnell

Wie die Liebe


Ich bin der Schmerz
In dir
Sitze ich tief und fest
Vergehe bald
Und dauere doch ewig an

Komme über Nacht
Und bleib für immer

Wie die Liebe

©2004MuhTiger

Mittwoch, 27. April 2005

gänsehaut

hab an dich gedacht
nein von dir geträumt

ich sass im auto
sang zum radio

meine stimme verschmolz mit dem raum
dem nicht greifbaren

spüre einen blick
und sehe kurz ins nebenauto

sehe nur augen und lippen
so wunderbare
einzige

die zeit steht still
absolut
ich bin die einzige die dich bemerkt
dich, den perfekten augenblick

blicke in des nachbarn augen
versinke
darf es ja, bist ja du mein augenblick
beschützend und klar

kann seine lippen fast schmecken
und schon musst du gehen
süsser moment

und im verabschieden schenkst du mir
eine kurze verlängerung

ein kribbeln und eine schöne erinnerung
hab dich erwartet du mein wunderbarer moment heute

Ein Mann wie ein Baum



Ein Mann wie ein Baum
Ich stehe hier und staun'
Wo hat man schon so einen Mann gesehen?

Die Lust ihm aus den Augen lacht
Einer
Der mit Frauen macht
Was immer er will
Und alle lassen es geschehen

Diesen Mann sah ich nun an
Die Liebe
Aus meinen Augen lacht
Da ist dieser Baum zusammengekracht
Und konnte nicht mehr stehen

Da liegt nun ein kleines Häufchen Laub
Mit dem er seine Blöße bedeckt
Er selbst hat sich darunter versteckt
Vor der Liebe
Die niemals zuvor er gesehen


Engel



Ein Engel behütet mich.
Ich spüre in jedem Moment,
wie seine sanften Schwingen
mich umschließen.

Wärme und Geborgenheit
finde ich in dieser Umarmung.
Leicht ist sie,
zart und gänzlich unbeengt.

Glück durchfließt mich,
bringt das Eis zum tauen.
Aus Starre wird Bewegung,
aus Dunkel langsam Licht.




(c) 2005 by "jazz und mehr"




Montag, 25. April 2005

Die starke Schwäche



Wenn dein Gefühl herüberkommt
Macht mich das immer schwach
Ich spüre deine Schwäche dann
Und meine Kraft wird wach

Ich kremple die Ärmel meiner Liebe hoch
Hole die Ritterrüstung
meines Gefühls aus dem Schrank
Den weißen Schimmel meiner Kraft aus dem Stall
Setze dich hinter mich
in den Sattel meiner Sicherheit
Und reite der ganzen Welt furchtlos entgegen

Wenn dein Gefühl dann nicht mehr kommt
Macht mich das immer schwach
Ich spüre meine Schwäche dann
Und meine Angst wird wach

Ich liebe dann die Ärmel
Stelle mich selbst in den Schrank
Lasse mich von jedem x-beliebigen Pferd treten
Werfe dir den Sattel an den Kopf
Und die ganze Welt reitet gegen mich

Wenn mein Gefühl dann wieder kommt
Dann bin ich nicht mehr schwach
Ich spüre meine Liebe dann
Und alles an mir wird wach

Ich brauche keine Rüstung mehr
Meine Liebe hat gar keine Ärmel
Ich verschenke meinen Schrank
Laufe den Pferden auf und davon
Und galoppiere ohne Sattel mitten in die Welt

enge





rechts und links von dir,
kalt und bedrohlich,
nasse und steinerne wände.

deine langsamen schritte
hallen von den wänden wider,
dringen scheppernd an dein ohr.

unwohlsein, beklemmung,
an dir empor kriechende kälte
verursachen ängste.

ängste, die du längst hinter dir
gelassen zu haben glaubtest,
sind wieder da.

in dieser enge
wirst du sie nicht überwinden,
sie werden immer bei dir sein.

"such' das weite"
ist ein schöner satz,
nie war er richtiger.

darum:

beschleunige den schritt,
dreh' dich nicht um,
auf dem weg in die weite.

nur dort findest du
wieder die wärme und geborgenheit,
nach der du schon so lange suchst.

man muss das weite suchen,
um der enge zu entrinnen.




(c) 2004 by "jazz und und mehr"




Dichterland

Gerne weise ich an dieser Stelle auf ein weiteres neues Lyrik-Blog bei twoday hin:

Das Dichterland

Bin Gespannt auf kommende Inhalte, bin mir jedoch angesichts der Autoren sicher, dass es dort viel Lesenswertes zu finden geben wird.



usdada usdada

und aus der seele flusensieb
entfernt man dann -nona!- die flusen
vieler tage nebst abstrusen
klumpen, die die laune trüb

und sämig machten, doch da blieb
wohl etwas beim entlausen
nicht drin hängen, nämlich flausen
denn NOCH gibts kein flausensieb

IKARUS

meinegfühlefürdich
fliegensohochsieholenmir
buntefetzenausderwolkendecke
undeingroßesstück
vomsonnenuntergang
aberwerhochfliegtfällttief

nichtwahr



(c) Budenzauberin, 1986

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